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Talkmaster-Voicebox

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Verwendung auf einem virtuellen PC

Die "virtuelle Maschine", auch "virtueller Computer" oder "virtueller PC" genannt, ist ein Betriebssystem, das sich mit anderen Betriebssystemen denselben Computer teilt. Es gibt unterschiedliche Realisierungen durch Software, Hardware oder Firmware. Praktische Bedeutung haben z. B. die Produkte VMware des Herstellers VMware, Oracle VirtualBox (mit eingeschränkten Funktionen als Open Source Edition verfügbar), Microsoft Virtual PC©, Microsoft Hyper-V© und als Freeware phpVirtualBox erlangt.

Die virtuelle Maschine erhält keinen direkten Zugriff auf die Hardware, sondern die notwendigen Bestandteile CPU, Festplatte, Netzwerkadapter, Grafikkarte und Tastatur werden emuliert, d. h. in Software abgebildet.

Vorteile des Konzepts:

  • Stromverbrauch und Platzbedarf sind geringer als bei dedizierter Hardware.
  • Die CPU wird stärker ausgenutzt.
  • Softwaretests sind erleichtert.
  • Betriebsystem und Anwendungssoftware können schnell auf eine andere Hardware übertragen werden.

Nachteile des Konzepts:

  • Die dem einzelnen Betriebssystem zu Verfügung stehende Rechenleistung ist geringer als auf dedizierter Hardware.
  • Das Betriebssystem hat keinen Zugriff auf PCI-Steckkarten.

Die virtuelle Maschine kann somit keine ISDN-Steckkarte verwenden. Abhilfe schafft "Remote CAPI" oder "CAPI im LAN". Ein Remote CAPI wird z. B. vom ISDN- und VPN-Gateway "bintec RT1202" und durch den Treiber der "PrimuX"-Karten des Herstellers Gerdes bereitgestellt.

bintec RT1202
Es handelt sich um ein lüfterloses 19-Zoll-Gerät mit 2 ISDN-Anschlüssen (S0) und 5 Gigabit-Ethernet-Anschlüssen. Die ISDN-Anschlüsse werden mit den internen ISDN-Anschlüssen einer Telefonanlage verbunden. Über einen der Ethernet-Anschlüsse stellt das Gerät im LAN ein CAPI zur Verfügung. Die virtuelle Maschine nutzt das CAPI, um die Talkmaster-Software mit ISDN-Funktionen zu versorgen.

Stand vom 14.02.2012