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Talkmaster-Recorder für ISDN

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FAQ Talkmaster-Recorder für ISDN

Welche Voraussetzungen muß mein Computer erfüllen, damit ich den "Talkmaster-Recorder für ISDN" betreiben kann?


Die Anforderungen an Mainboard, CPU-Geschwindigkeit und RAM-Größe werden mehr durch das Betriebssystem als durch die Anwendungssoftware bestimmt. Unter Windows XP soll der Computer möglichst einen Prozessor ab 1 GHz und 1 GB RAM besitzen. Je moderner das Betriebssystem ist, um so schneller soll die CPU sein und um so mehr RAM soll vorhanden sein. Auf der Festplatte muß genügend Speicherplatz frei sein, um die Klangdateien zu speichern. Pro Mitschnitt-Minute werden 940 KB gebraucht.
Der Computer muß über eine ISDN-Steckkarte oder einen USB-ISDN-Adapter verfügen. Die ISDN-Karte/der ISDN-Adapter muß das Leistungsmerkmal "3PTY" unterstützen, für Verbindungen zu wahlfrei eingegebenen Rufnummern außerdem das Leistungsmerkmal "MFV", d. h. Tonwahl. Geeignet sind z. B. die weit verbreitete FRITZ!Card von AVM, die PrimuX-Karte von Gerdes oder die USB-Varianten der beiden Geräte.
Damit während des Konfigurierens die mitgelieferten Ansagen angehört werden können, muß der Computer über eine Soundkarte bzw. eine sonstige Soundfunktion verfügen. Ersatzweise kann die Sound-Umleitung der Remote Desktop Connection benutzt werden

Wie höre ich mir aufgenommene Gespräche an?


Der Talkmaster-Recorder zeigt in einer Liste alle aufgezeichneten Gespräche chronologisch an. Durch Doppelklick können Sie die integrierte Wiedergabefunktion starten.
Sie können aber auch jeden Mitschnitt unter einem wählbaren Dateinamen an einem beliebigen Ort speichern. So können Sie den Mitschnitt auf jedem anderen PC anhören. Da die Mitschnitte als WAV-Dateien gespeichert werden, können Sie zur Wiedergabe den Windows-Mediaplayer oder jeden anderen WAV-Player verwenden.

Kann ich die Software benutzen, um meine Mitarbeiter zu kontrollieren?


Nein. Der Talkmaster-Recorder ist nicht geeignet, um heimlich Telefonate mitzuschneiden, und zwar aus zwei Gründen. Erstens muß der Mitarbeiter bei abgehenden Telefonaten den Talkmaster-Recorder anrufen, um den Mitschnitt zu starten. Zweitens hört der Anrufer bei ankommenden Telefonaten zunächst eine Ansage, erst dann stellt der Talkmaster-Recorder das Gespräch an den Mitarbeiter durch. Es wird sich mittelfristig nicht verheimlichen lassen, welches System am Telefonat beteiligt ist.
Bitte beachten Sie außerdem die Rechtslage. In Deutschland dürfen Sie Telefonate nur dann mitschneiden, wenn beide Gesprächspartner einverstanden sind (§ 201 Strafgesetzbuch StGB). Um den externen Anrufer auf den Mitschnitt aufmerksam zu machen, sind mehrere geeignete Ansagen im Lieferumfang enthalten.

Muß der Talkmaster-Recorder auf dem Arbeitsplatz-PC des Mitarbeiters laufen?


Nicht unbedingt. Wenn Sie im Firmen-Netzwerk einen einzigen Computer haben, der mit einem ISDN-Adapter ausgestattet ist, kann der Talkmaster-Recorder auf dem zentralen ISDN-Computer laufen
Um ein abgehendes Gespräch mitzuschneiden, kann jeder Mitarbeiter die interne Rufnummer anrufen, die Sie in der Tk-Anlage dem Talkmaster-Recorder zugewiesen haben, oder er startet den Mitschnitt mittels der im Lieferumfang enthaltenen Client-Software. Über das Windows-Netzwerk kann später jeder berechtigte Mitarbeiter auf den Mitschnitt zugreifen, der auf dem ISDN-Computer gespeichert ist.

Ich betreibe eine Notfallzentrale und muß alle Gespräche dokumentieren. Ist der Talkmaster-Recorder dafür geeignet?


Nein. Die Aufgabe des Talkmaster-Recorders ist es, auf Anforderung einzelne Gespräche mitzuschneiden.

Ich besitze die Anlage AS 40P von Agfeo und möchte, daß mehrere Mitarbeiter gleichzeitig Gespräche mitschneiden. Ist das möglich?


Nein. Die Agfeo-Anlage erlaubt nur eine ISDN-Dreierkonferenz zur Zeit. Zum Vergleich: An T-Concept XI können zwei Gespräche gleichzeitig mitgeschnitten werden, an Auerswald Commander vier.

Meine ISDN-Anlage Auerswald COMpact 4410 USB besitzt einen integrierten ISDN-Adapter. Kann ich den Talkmaster-Recorder darauf laufen lassen?


Nein. Der ISDN-Adapter ist für die Datenübertragung ausgelegt, nicht für Sprachanwendungen. Er unterstützt weder Tonwahlerkennung noch Dreierkonferenz noch das Vermitteln. Bitte verwenden Sie stattdessen einen separaten ISDN-Adapter, z. B. Gerdes PrimuX PCI oder Gerdes PrimuX USB.

Ich benutze eine AVM Fritz-Box Fon WLAN 7050 und lasse externe Anrufe durch den "Talkmaster-Recorder für ISDN" annehmen. Das Programm vermittelt an eine analoge Nebenstelle und schneidet das Gespräch mit. Während des Verbindungsaufbaus zur analogen Nebenstelle hörter der Anrufer leider die Ansage "Ihr Anruf wird gehalten". Mir wäre am liebsten, daß er diese Ansage nicht hört, sondern stattdessen ein "simuliertes Klingeln" eines Telefons eingespielt bekommt. Ist das möglich?


Nein. Die Fritz-Box besitzt weder einen externen Wartemusik-Eingang noch die Möglichkeit, Wav-Dateien als Wartemusik zu verwenden. Die Fritz-Box ist für den Privatanwender konzipiert, und am privaten Telefonanschluß erwarten die Anrufer üblicherweise nicht, während des Vermittelns Wartemusik eingespielt zu bekommen.
Wenn es sich bei Ihnen um eine gewerbliche Anwendung handelt, empfehlen wir, eine Telefonanlage anzuschaffen, die den Anforderungen genügt. Wenn Sie Internet-Telefonate führen möchten, sollte die Anlage mindestens zwei interne ISDN-Anschlüsse besitzen. Dann können Sie sowohl den "Talkmaster-Recorder für ISDN" verwenden als auch die Fritz-Box, wobei die Aufgabe der Fritz-Box ist, Gespräche in das Internet oder vom Internet durchzustellen. Auch müssen Sie sich dann nicht mehr ständig mit dem verwirrenden Rufnummernkonzept der Fritz-Box befassen, demzufolge Sie z. B. nicht "1" wählen dürfen, wenn Sie die Nebenstelle 1 erreichen wollen, sondern "**1".

Stand vom 28.02.2014