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Talkmaster-Fon

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FAQ Talkmaster-Fon

Was ist der Unterschied zwischen CAPI und TAPI?


CAPI bedeutet "Common ISDN Application Programming Interface", TAPI bedeutet "Telephony Application Programming Interface". Die englischen Begriffe lassen ahnen, daß CAPI mit ISDN zu tun hat, TAPI dagegen nicht.

CAPI ist ab 1989 in Europa unter Beteiligung des Herstellers AVM und der "Deutschen Bundespost Telekom" entwickelt worden, um einen Programmierstandard für ISDN-Anwendungen zu entwickeln. Gültig ist heute CAPI in der Version 2.0. TAPI ist ab 1993 in den USA von Microsoft und Intel entwickelt und in das Betriebssystem Windows integriert worden. Da ISDN in den USA nicht so weit verbreitet ist wie in Europa, setzt TAPI keine ISDN-Hardware voraus.

Wenn Talkmaster-Fon auf "CAPI" gestellt ist, muß im PC eine ISDN-Karte (oder, um den allgemeineren Begriff zu verwenden, ein ISDN-Adapter) vorhanden sein. Talkmaster-Fon benutzt zum Herstellen der Gesprächsverbindung einen B-Kanal des ISDN-Adapters. Sobald das Gespräch zustandegekommen ist, wird der B-Kanal frei, es sei denn, es ist "3PTY" eingestellt.

Wenn Talkmaster-Fon auf "TAPI" gestellt ist, muß ein TAPI-Treiber des Telefonanlagenherstellers installiert sein, und es muß eine Verbindung zur Telefonanlage bestehen. Die Verbindung kann über den D-Kanal eines ISDN-Adapters, über ein serielles Anschlußkabel oder über den USB-Anschluß bestehen. Talkmaster-Fon sendet den Befehl zum Herstellen der Telefonverbindung an die Telefonanlage, und die Anlage ist für die Ausführung verantwortlich. Talkmaster-Fon erhält über die TAPI-Verbindung Rückmeldungen. Die Rückmeldungen werden z. T. mit Verzögerung gesendet, was dazu führt, daß die Anzeige z. T. weniger aktuell ist als mit CAPI.

Die Namen meiner Mitarbeiter werden in der Anrufliste nicht angezeigt, weil die Telefonanlage T-Concept XI 321 vor den Rufnummern ** anzeigt. Kann ich das ändern?


Ja, und zwar mittels der Konfigurationssoftware der Telefonanlage. Das Problem besteht dann, wenn Sie für die Rufnummer, auf der Talkmaster-Fon den Anruf annimmt, die "automatische Amtsholung" aktiviert haben.

Sicherlich haben Sie in der Talkmaster-Datenbank zu jeder Nebenstelle, z. B. 11, 12, 13, den Namen des Mitarbeiter eingetragen, damit, wenn z. B. Herr Müller von Telefon 11 aus anruft, Sie in der Anrufliste den Namen "Müller" sehen. Das ist zur Zeit nicht der Fall, weil die Telefonanlage statt "11" "**11" überträgt.

Um es zu ändern, brauchen Sie nur die automatische Amtsholung auszuschalten. Das u. a. Bild zeigt es:

 .

Ich benutze den internen ISDN-Adapter meiner Telefonanlage "DeTeWe OpenCom 45". Als eigene Rufnummer habe ich meine Amtrufnummer eingegeben. Wenn ich mittels Talkmaster-Fon jemand anrufen will, klingelt mein Telefon, ich hebe ab, aber danach geschieht nichts. Woran liegt es?


Es liegt daran, daß die Anlage Ihnen an dem Adapter keine Nebenstelle zur Verfügung stellt, obwohl es sich um einen internen ISDN-Adapter handelt. Sie sind gezwungen, einen B-Kanal für ein abgehendes Gespräch zu Ihrer eigenen Amtrufnummer zu verwenden.

Das Gespräch kommt auf dem zweiten B-Kanal herein. Mehr als zwei B-Kanäle haben Sie nicht zur Verfügung. Für die Verbindung zu dem externen Teilnehmer, den Talkmaster-Fon anrufen soll, fehlt nun der B-Kanal.

Abhilfe schafft ein ISDN-Adapter wie z. B. AVM FRITZ!card PCI, Gerdes PrimuX PCI oder die USB-Variante jedes der beiden Adapter. Diesen Adapter verbinden Sie mit dem internen ISDN-Anschluß der Telefonanlage. Dann stehen Ihnen Internrufnummern zu Verfügung, und Talkmaster-Fon kann die Nebenstelle anrufen, ohne einen Amts-B-Kanal zu belegen.

Ist das Talkmaster-Telefonbuch Bedingung, um Talkmaster-Fon zu nutzen?


Nein. Das Programm "Talkmaster-Telefonbuch" gab es vor Version 4 der Talkmaster-Software. Seine Aufgabe bestand darin, anderen Talkmaster-Programmen seine Datenbank zur Verfügung zu stellen, damit sie in der Anrufliste zu den Rufnummern entweder die Länder- bzw. Ortsnamen oder, wenn vorhanden, die Namen der Anschlußinhaber anzeigten.

Seit Version 4 kann die Vorwahlliste in Talkmaster-Fon und anderen Programmen importiert werden. Die Namen zu den Rufnummern können in jedem Talkmaster-Programm eingegeben werden. Sie werden in der Datenbanktabelle TELDATA gespeichert und stehen allen Talkmaster-Programmen im Netzwerk zur Verfügung.

Kann ich Rufnummern und Namen aus Outlook importieren?


Ja. Exportieren Sie die Rufnummern und die zugehörigen Namen in Outlook als kommagetrennte Datei. Diese Datei importieren Sie mittels Talkmaster-Fon in die Tabelle TELDATA. Die Daten stehen dann allen Talkmaster-Programmen im Netzwerk zur Verfügung.

Ich würde gerne unser komplettes Telefonbuch mit einem Datenbank-Program in die Datei Talkmaster.gdb einfügen. In welcher Tabelle finde ich die Zuordnungen zwischen Rufnummern und Namen?

Machen Sie es sich leicht, indem Sie statt eines allgemeinen Datenbankprogramms zum Importieren Talkmaster-Fon benutzen! Talkmaster-Fon ist in der Lage, eine beliebige Textdatei als Name-zu-Rufnummern-Liste in die Talkmaster-Datenbank einzufügen. Ein Import-Assistent unterstützt Sie dabei.

Beim Vorbereiten der Textdatei beachten Sie bitte:

  • Der Name darf in der Textdatei über mehrere Felder verteilt sein. Der Import-Assistent gestattet es, die Felder zusammenzufügen.
  • Der Name soll ingesamt nicht mehr als 100 Zeichen lang sein. Überzählige Stellen schneidet der Import-Assistent ab.
  • Stellen Sie sicher, daß die Trennzeichen eindeutig sind. Empfehlung: Verwenden Sie Komma oder Semikolon.
  • Die Rufnummer muß in jeder Zeile gleichartig aufgebaut sein. Sie muß so gestaltet sein, daß das Programm von seinem Anschluß aus eine Verbindung herstellen kann. Empfehlung: Lassen Sie innerhalb des Landes die Nummer mit 0 beginnen, außerhalb mit 00. Sonderfall: Rufnummern aus dem eigenen Ortsnetz dürfen eine Vorwahlnummer enthalten, müssen es aber nicht.
    Beispiel: Wenn Ihr Anschluß im Ortsnetz Berlin liegt, sind folgende Eintragungen korrekt: "040-5268680" (Rufnummer in Hamburg), "001-768-1234567" (Rufnummer in den USA), "87654321" (Rufnummer in Berlin).
  • Stellen Sie sicher, daß im Feld der Rufnummer nicht mehrere Rufnummern eingetragen sind.
    Beispiel: Die Eintragung "040-5268680 oder 0171-1234567" sieht nach dem Importieren so aus: "04052686800171123456". Sie führt zwar beim Wählen zu einer Verbindung, weil die überzähligen Stellen ignoriert werden, aber sie verwirrt den Leser.
  • Die Rufnummer darf nicht länger als 20 Stellen sein. Dabei zählen Buchstaben und Sonderzeichen im Feld der Rufnummer nicht mit, denn der Import-Assistent entfernt sie automatisch.

Nachdem Sie im Import-Assistenten die einzulesenden Felder ausgewählt und sie in die richtige Reihenfolge gebracht haben, zeigt der Assistent an, wie die ersten zehn Zeilen aussehen werden. Beispiel:

Screenshot Vorschau des Importvorgangs

Wenn der Aufbau nicht Ihren Vorstellungen entspricht, klicken Sie auf "Zurück" und ändern die Einstellungen. Andernfalls starten Sie den Vorgang, indem Sie auf "Weiter" klicken.

Der Talkmaster-Fon-Client erhält zwar eine Verbindung zum Talkmaster-Fon-Server, zeigt aber keine Liste von Rufnummern und Namen an. Woran liegt es?


Es liegt an der Firewall des Server-Computers. Denn die Rufnummernliste ist in der Tabelle TELDATA der Firebird-Datenbank auf dem fernen Computer gespeichert. Um auf den Datenbank zuzugreifen, verwendet der Talkmaster-Fon-Client einen anderen TCP-Port als den, den er zur Kommunikation mit dem Serverprogramm Talkmaster-Fon benutzt. Es handelt sich um Port 3050, sofern in der services-Datei der Konstanten "gds_db" kein anderer Port zugewiesen ist.

Abhilfe: Geben Sie in der Firewall des Rechners, auf dem der Firebird-Server läuft, den Zugriff auf die Programmdatei des Firebird-Servers frei. Dann erlaubt der Rechner es dem Client, die Datenbank zu lesen.

Eine Anleitung finden Sie in der Hilfedatei. Tip: Laden Sie von www.talkmaster.de, Download, Vollversionen die aktuelle Fassung von "Fon Client" herunter. Denn seit dem 16.01.2017 sind die Firewall-Einstellungen in der Hilfedatei ausführlicher erklärt als vorher. Lesen Sie den Abschnitt "Netzwerk", "Firebird-Server freigeben".

Stand vom 16.01.2017