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Talkmaster-Anrufbeantworter

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FAQ Talkmaster-Anrufbeantworter

1. Ich möchte die Software kaufen, indem ich mit Paypal oder Sofortüberweisung bezahle und sie sofort herunterlade. Erhalte ich zusätzlich eine CD zugeschickt, für den Fall, daß meine Festplatte kaputtgeht?

Nein, denn es spricht nichts dagegen, daß Sie selbst alle Installationsdateien zur Datensicherung auf einer zweiten Festplatte, einer CD, einer DVD oder einem anderen Medium speichern. Wenn Sie von uns zusätzlich einen Datenträger erhalten möchten, können Sie ihn unter Angabe des Datums und der Uhrzeit des Downloadvorgangs formlos per E-Mail anfordern. Wir senden Ihnen eine Vorkasse-Rechnung in Höhe von 15 EUR + MWSt. Nach Eingang des Betrages senden wir Ihnen die CD.

2. Ich benötige neben den Standardansagen auch individuelle Ansagen. Wo kann ich diese erhalten?

Bei uns. Wir nehmen Ihre Wunschtexte in unserem Tonstudio mit Profisprechern auf. So geht´s: Sie laden das Mustermanuskript (Download, Sonstiges) herunter, tragen Ihre Texte in der Word-Datei ein und senden uns die Datei im E-Mail-Dateianhang. Sie können Ansagen gleichzeitig mit dem Programm oder jederzeit später bestellen. Wir empfehlen, daß Sie zunächst die Software kaufen, sie kennenlernen und erst dann die individuellen Ansagen bestellen.
Wir nehmen die Ansagen mit einer Sprecherin oder einem Sprecher unserer Wahl auf und liefern sie per E-Mail. Wenn Sie eine Sprecherin bzw. einen Sprecher Ihrer Wahl haben möchten, wird´s etwas teurer - Preis nach Absprache.

3. Welche Voraussetzungen muß mein PC erfüllen, damit ich den Talkmaster-Anrufbeantworter betreiben kann?

Im 1-Kanalbetrieb ließ sich der Talkmaster-Anrufbeantworter unter dem Betriebssystem Windows 2000 schon mit einer 500-MHz-CPU und 512 MB Hauptspeicher betreiben. Heutige Betriebssysteme haben höhere Anforderungen. Generell gilt: Je schneller CPU und Festplattenzugriffe sind, desto unterbrechungsfreier werden die Ansagen abgespielt. Beachten Sie bitte auch, daß Windows um so mehr Hauptspeicher benötigt, je neuer die Version ist. Wenn es sich um einen langsamen PC handelt, soll er ausschließlich für den Talkmaster-Anrufbeantworter verwendet werden.
Das Betriebssystem soll mindestens Windows XP sein. Für die Datenbankverwaltung soll der Firebird-Server möglichst auf demselben Computer laufen. Zum Anschluß an das Telefonnetz muß der Computer CAPI 2.0 besitzen, realisiert entweder durch einen eingebauten oder über USB angeschlossenen ISDN-Adapter oder "CAPI im LAN" oder die Software SIP-Adapter zur Verbindung mit VoIP.
Wenn Sie Ansagen auf demselben Computer zur Probe anhören möchten und aufgesprochene Nachrichten anhören möchten, ist außerdem eine Onboard-Soundfunktion oder eine Soundkarte nötig. Nachrichten können Sie stattdessen über Telefon oder mittels des Talkmaster-Viewers an jedem PC im LAN oder über VPN anhören.

4. Kann ich in meinem PC eine FRITZ!card PCI und eine FRITZ!card USB kombinieren, um 4 ISDN-Kanäle zu bedienen?

Nein, denn die FRITZ-Treibersoftware unterstützt nicht mehr als 2 B-Kanäle. Sie brauchen eine 4-Kanal-Einsteckkarte, z. B. AVM C2 oder Gerdes Primux 2S0, oder eine Kombination aus zwei Gerdes Primux S0 oder zwei Gerdes Primux USB.

5. Kann ich in den Talkmaster-Anrufbeantworter unter Windows 10 benutzen?

Ja. Sowohl das Server-Programm als auch der Client funktionieren unter Windows 10. Sie funktionieren auch unter Windows Server 2012 und Server 2016.

6. Kann ich in den Talkmaster-Anrufbeantworter so verwenden, daß er nur Ansagen abspielt und keine Nachrichten aufzeichnet?

Ja. Lassen Sie im Abfolgen-Editor einfach das Element "Nachrichtenaufzeichnung" weg.

7. Kann ich in den Talkmaster-Anrufbeantworter unter Windows 64-Bit (Windows x64) benutzen?

Ja. Der Vorteil einer 64-Bit-CPU liegt darin, daß sie während eines einzigen Rechenschritts 8 Bytes, also 64 Bits verarbeiten kann. Rechenvorgänge mit großen Zahlen laufen daher schneller ab. Das wirkt sich z. B. beim Verschlüsseln oder bei aufwendigen grafischen Berechnungen aus, wie sie beim Darstellen bewegter Bilder eine Rolle spielen. Außerdem können mehr als 4 Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden, nämlich 16 Terabyte. Das ist für das Betriebssystem von Bedeutung.

Da Talkmaster-Software weder Daten verschlüsselt noch aufwendige grafische Darstellungen erzeugt noch viel Hauptspeicher benötigt, zieht sie keinen Vorteil aus der 64-bit-Architektur. Sie läuft weiterhin als 32-bit-Anwendung. Die 64-bit-Variante von Windows stellt sicher, daß 32-bit-Anwendungen genutzt werden können.

Vor dem Einsatz auf einem 64-bit-Betriebssystem achten Sie bitte darauf, daß der Treiber des ISDN-Adapters die 64-bit-Architektur unterstützt. Der aktuelle Treiber der bei uns erhältlichen Primux-Adapter tut es.

8. Wie kann ich die Zeit ändern, nach der das Programm einen Anruf annimmt?

Benutzen Sie im Abfolgen-Editor das Element "Annahmeverzögerung". Dort können Sie einstellen, wie viele Sekunden nach Eintreffen des Anrufs das Programm ihn annimmt.
Der Vorteil der Methode, die Verzögerungszeit nicht generell, sondern pro Abfolge einzustellen, liegt darin, daß Sie das Programm wechselnden Bedürfnissen anpassen können. So soll zum Beispiel der Anrufbeantworter außerhalb der Geschäftszeit üblicherweise jeden Anruf sofort annehmen. Innerhalb der Geschäftszeit dagegen möchten Sie Anrufe persönlich annehmen - nur wenn es Ihnen innerhalb von zum Beispiel 15 Sekunden nicht gelingt, ans Telefon zu gehen, soll sich der Anrufbeantworter melden. Um das zu realisieren, richten Sie zwei Abfolgen mit verschiedenen Verzögerungszeiten ein und verteilen die beiden Abfolgen mittels des Wochenplans über die Wochentage und Uhrzeiten. Auf die Weise ersparen Sie es sich, jedesmal zu Beginn und zum Ende der Geschäftszeit den Anrufbeantworter umzuschalten.
Das Abfolgen-Element "Annahmeverzögerung" gibt es nicht nur im Talkmaster-Anrufbeantworter, sondern in jedem anderen Talkmaster-Programm, das Abfolgen verwendet.

9. Ich möchte jede Nachricht, die ein Anrufer hinterläßt, per E-Mail erhalten. Ich möchte aber auch eine E-Mail erhalten, wenn der Anrufer keine Nachricht hinterläßt. Ist das möglich?

Ja. Es gibt sogar mehrere Möglichkeiten:

  1. Zwei Benachrichtigungs-Elemente in der Abfolge
    • Sie richten im Schemen-Editor eine E-Mail-Benachrichtigung ein und plazieren vorne in der Abfolge das Element "Benachrichtigung". Sobald der Anruf die Stelle durchläuft, erhalten Sie die E-Mail. Falls Sie die E-Mail sogar schon erhalten möchten, wenn der Anrufer beim ersten Wort der Ansage auflegt, plazieren Sie das Element vor der ersten Ansage. Die Betreffzeile der E-Mail lautet, sofern Sie den Text nicht im Schemen-Editor geändert haben, "Anruf von ...". Am Wort "Anruf" erkennen Sie, daß zu dem Zeitpunkt keine Nachricht hinterlassen worden ist.
    • Sie plazieren unmittelbar hinter der Nachrichtenaufzeichnung noch einmal das Element "Benachrichtigung". Sie dürfen dasselbe Schema zuordnen wie oben. Wenn der Anrufer eine Nachricht hinterläßt, erhalten Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Aufzeichnung von ...".
    • Nachteil dieser Methode ist: Sofern der Anrufer eine Nachricht hinterläßt, erhalten Sie zwei E-Mails. Wenn Sie das vermeiden möchten, wenden Sie eine der beiden u. a. Methoden an.
  2. Benachrichtigungs-Elemente in der Abfolge + Set-Einstellung
    • Sie öffnen in den Einstellungen des Sets den Abschnitt "Benachrichtigung", setzen einen Haken vor "Nach Anruf ohne Aufzeichnung" und wählen in der Drop-Down-Liste das Schema aus. Die E-Mail erhalten Sie nach Ende des Anrufs nur dann, wenn der Anrufer keine Nachricht hinterlassen hat. Die Betreffzeile der E-Mail lautet, sofern Sie den Text nicht im Schemen-Editor geändert haben, "Anruf von ...". Am Wort "Anruf" erkennen Sie, daß keine Nachricht hinterlassen worden ist.
    • Sie legen in der Abfolge unmittelbar hinter die Nachrichtenaufzeichnung das Element "Benachrichtigung". Wenn der Anrufer eine Nachricht hinterläßt, erhalten Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Aufzeichnung von ...".
  3. Nur Set-Einstellungen
    • Sie öffnen in den Einstellungen des Sets den Abschnitt "Benachrichtigung", setzen einen Haken vor "Nach Anruf ohne Aufzeichnung" und wählen in der Drop-Down-Liste das Schema aus. Die E-Mail erhalten Sie nach Ende des Anrufs nur dann, wenn der Anrufer keine Nachricht hinterlassen hat. Die Betreffzeile der E-Mail lautet, sofern Sie den Text nicht im Schemen-Editor geändert haben, "Anruf von ...". Am Wort "Anruf" erkennen Sie, daß keine Nachricht hinterlassen worden ist.
    • In demselben Abschnitt setzen Sie einen Haken vor "Nach Anruf mit Aufzeichnung" und wählen in der Drop-Down-Liste das Schema aus. Die E-Mail erhalten Sie nach Ende des Anrufs nur dann, wenn der Anrufer eine Nachricht hinterlassen hat. Sie erkennen es an der Betreffzeile "Aufzeichnung von ...".

10. Da ich als Bürovertretung für fünfzehn verschiedene Auftraggeber tätig bin, möchte ich auf fünfzehn Durchwahlnummern meiner Telefonanlage Agfeo AS 45 Anrufbeantworter-Ansagen mit jeweils eigenen Begrüßungen einrichten. Ist das mit dem Talkmaster-Anrufbeantworter möglich?

Ja, denn der Talkmaster-Anrufbeantworter kann in Version 5, Premium-Ausgabe auf bis zu dreißig Rufnummerngruppen unterschiedliche Ansagen abspielen. Denken Sie bitte auch daran, genügend Kanäle für möglicherweise gleichzeitig eintreffende Anrufe bereitzustellen. Zum Beispiel brauchen Sie für vier gleichzeitige Anrufe die 4-Kanal-Version des Talkmaster-Anrufbeantworters und eine 4-Kanal-ISDN-Karte wie z. B. Gerdes PrimuX 2S0 und 2 interne ISDN-Anschlüsse der Telefonanlage.

11. Ich bin Arzt und verwende in Version 5 drei Sets für unterschiedliche Zwecke. Eines davon sagt an, welcher Kollege Bereitschaftsdienst hat. Wenn ich selbst Bereitschaft habe, soll das Set keine Anrufe annehmen, weil die parallel laufende Telefonanlage die Anrufe auf mein Mobiltelefon weiterschaltet. Wie kann ich das einrichten, ohne jeweils zum Server zu gehen und die Telefonbereitschaft des Sets zu deaktivieren?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Hier sind drei davon:
  • Sie erstellen im Konfigurator eine Abfolge, zum Beispiel unter dem Namen "Meine Bereitschaft.abf5", in der Sie die Annahmeverzögerung auf einen hohen Wert setzen, z. B. 120 Sekunden. Während dieser Zeitspanne kann die Telefonanlage den Anruf weiterschalten. Die in der Abfolge festgelegte Ansage ist unwichtig, denn kein Anrufer wird sie hören. Die Abfolge fügen Sie auf im Dialog "Manuelles Umschalten" der Liste hinzu.
    Im kostenlosen Zusatzprogramm "Talkmaster-Anrufbeantworter-Client" erscheint für das Set automatisch die Möglichkeit, zwischen "Regulärer Anrufablauf" und "Meine Bereitschaft.abf5" umzuschalten. Zu Beginn Ihrer Bereitschaft schalten Sie am Client um. Das können Sie sogar zuhause tun, eine VPN-Verbindung zum LAN Ihrer Praxis vorausgesetzt. Am Ende der Bereitschaft schalten Sie zurück auf "Regulärer Anrufablauf".
  • Sie bereiten im Lauf der Woche am Server den Wochenplan vor, indem Sie für die Dauer Ihrer Bereitschaft im Wochenplan die Farbe Grau zuweisen, d. h. keine Anrufannahme. Sie können den Server mittels Microsoft "Remote Desktop Connection" sogar im LAN oder über VPN konfigurieren. Die Remote Desktop Connection starten Sie am Arbeitsplatz-PC mittels Eingabe von "mstsc". Die Klangwiedergabe können Sie in den Einstellungen der Remote Desktop Connection auf den Arbeitsplatz-PC umleiten. Mehr Informationen zu mstsc finden Sie unten in den Antworten 30 bis 32.
    Sie können Sie die Bereitschaft sogar bis zu einem Jahr im voraus vorbereiten, und zwar im Ausnahmenplan. Legen Sie Anfang und Ende Ihrer Bereitschaft mit Datum und Uhrzeit fest. Es ist über den 0-Uhr-Wechsel hinaus möglich, sogar über mehrere Tage hinweg. Weisen Sie der Ausnahme die Eigenschaft "Anrufe nicht annehmen" zu.
  • Sie legen für das Set im Wochenplan von Montag 0 Uhr bis Sonntag 24 Uhr "keine Anrufannahme" fest, d. h. die Farbe Grau. Die Ansage der Bereitschaftsdienste legen Sie z. B. in die Abfolge "Bereitschaftsdienste.abf5". Diese Datei fügen Sie der "Manuellen Steuerung" hinzu. Am LAN-Client schalten Sie zu Beginn Ihrer Bereitschaft auf "Regulärer Anrufablauf", am Ende auf "Bereitschaftsdienste.abf5".

12. Kann der Talkmaster-Anrufbeantworter eine abweichende Klangdatei verwenden, wenn jemand von einer bestimmten Rufnummer anruft? Ich möchte nämlich einige gute Kunden persönlich mit Namen begrüßen und ihnen eine Telefonnummer nennen, unter der sie mich erreichen können.

Ja, es ist möglich, wenn Sie im Unterverzeichnis "Herkunft" ein Unterverzeichnis einrichten, dessen Name gleich der Rufnummer des Anrufers ist. Nehmen wir an, die im Wochenplan eingestellte Abfolge heißt "Abwesend.abf5". Dann speichern Sie im Unterverzeichnis eine Abfolge, die ebenfalls "Abwesend.abf5" heißt, in der Sie aber andere Klangdateien verwenden.

Wenn z. B. Ihr Kunde Meier die Rufnummer 07123-998877 hat, nennen Sie das Unterverzeichnis "0712399887". In der dort gespeicherten Abfolge "Abwesend.abf5" verwenden Sie die Klangdatei "Meier.wav", in der Sie z. B. sagen "Guten Tag, Herr Meier. Sie können mich direkt erreichen unter Telefon 0171-1234567."

Im Talkmaster-Callcenter und in der Talkmaster-Zentrale können Sie dieselbe Technik für weitergehende Aktionen einsetzen. Z. B. können Sie im Talkmaster-Callcenter einen speziellen Hinweis im Anruffenster ausgeben. In der Premium-Ausgabe der Talkmaster-Zentrale können mittels Teamverwaltung sogar festlegen, daß der Anruf einem bestimmten Team angezeigt wird. Oder Sie stellen ein, daß der Anruf an eine bestimmte Rufnummer vermittelt wird.

Die Anzahl der Rufnummern ist unbegrenzt, die Sie auf diese Weise speziell behandeln können. Sie können die Methode sogar allgemeiner benutzen, indem Sie sie auf Teile von Rufnummern anwenden. Z. B. können Sie nach deutschen Regionen unterscheiden, indem Sie Anrufe von Vorwahl-Bestandteil 03 und 04 dem Team "Norddeutschland" zuordnen, Anrufe von 07 und 08 dem Team "Süddeutschland". Oder Sie richten je nach Auslandsvorwahlnummer Begrüßungen in der Landessprache ein.

Beachten Sie bitte, daß eine manuell eingeschaltete WAV-Datei, Abfolge oder Betriebsart Vorrang vor dem Verzeichnis "Herkunft" hat.

Das Video "Anrufbehandlung" erklärt die Vorgehensweise am Beispiel des Programms "Talkmaster-Callcenter". Im Talkmaster-Anrufbeantworter und der Talkmaster-Zentrale funktioniert es genauso.

13. Ich erhalte oft Spam-Faxnachrichten, meistens von "unbekannt", d. h. die Rufnummer des Absenders wird nicht übertragen. Kann der Talkmaster-Anrufbeantworter solche unerwünschten Faxsendungen abfangen?

Ja. Wenn die Faxsoftware und der Talkmaster-Anrufbeantworter denselben ISDN-Adapter benutzen, funktioniert folgende Lösung, wenn Sie den Talkmaster-Anrufbeantworter 4.7 oder Version 5 Standard verwenden: Nehmen wir an, Ihre Amt-Faxrufnummer sei 99887, und Sie leiten die Anrufe mittels Konfiguration Ihrer Telefonanlage auf die Internrufnummer 44. Dort nimmt das Faxprogramm die Anrufe an. Drei Schritte führen zur Lösung:

  1. Die Konfiguration der Telefonanlage bleibt unverändert. Im Faxprogramm stellen Sie als Voraussetzung für den Parallelbetrieb eine mittlere Annahmeverzögerung ein, z. B. drei Sekunden.
  2. Im Talkmaster-Anrufbeantworter richten Sie ein Set ein, welches Anrufe auf der 44 annimmt. Im Wochenplan erstellen Sie eine Abfolge, die z. B. "fax-spam.abf5" heißt. Die Ansage in dieser Abfolge darf kurz sein, z. B. "Vielen Dank für Ihren Anruf. Auf Wiederhören." Der Wortlaut ist unbedeutend, denn kein menschlicher Anrufer wird je die Ansage hören. Von Bedeutung ist aber die Annahmeverzögerung, die Sie als Abfolgen-Element vom rechten Rand an den Beginn der Abfolge ziehen. Sie muß größer als die Annahmeverzögerung im Faxprogramm sein, damit der Talkmaster-Anrufbeantworter im Regelfall dem Faxprogramm nicht die Anrufe wegnimmt. Stellen Sie z. B. zehn Sekunden ein.
  3. Als nächstes sorgen Sie dafür, daß der Talkmaster-Anrufbeantworter der Fax-Software diejenigen Anrufe wegnimmt, die von unbekannter Rufnummer ankommen. Das tun Sie, indem Sie im Unterverzeichnis "Herkunft" ein Unterverzeichnis namens "unbekannt" einrichten. Weil die im Wochenplan eingestellte Abfolge "fax-spam.abf5" heißt, speichern Sie in diesem Unterverzeichnis eine gleichnamige Abfolge. Sie darf dieselbe Ansage enthalten, aber die Annahmeverzögerung muß kürzer als die des Faxprogramms sein. Stellen Sie eine Sekunde ein. Falls Sie die Premium-Ausgabe des Talkmaster-Anrufbeantworters verwenden, deaktivieren Sie den Faxempfang.

Wenn nun ein Anruf von unbekannt eintrifft, nimmt der Talkmaster-Anrufbeantworter ihn sofort an, spielt die Ansage ab und beendet den Anruf. Für den Absender ist der Faxversand erfolglos. Vielleicht versucht sein Faxprogramm es ein zweites und ein drittes Mal, aber das Ergebnis wird dasselbe sein. Vermutlich streicht der Spam-Versender Ihre Rufnummer früher oder später aus seiner Liste.

Sie können Fax-Spam auch dann bekämpfen, wenn die Absender-Rufnummer übertragen wird. Denn meistens verwendet der Absender jedesmal dieselbe Rufnummer, z. B. der "Swiss Money Report" die 0044-700598... Legen Sie zu dem Zweck unterhalb von "Herkunft" ein Verzeichnis an, dessen Name gleich der Rufnummer oder gleich den ersten Ziffern der Rufnummer ist.

Dieselbe Lösung funktioniert mit den Programmen "Talkmaster-Callcenter Premium" und Talkmaster-Zentrale (Standard und Premium). In der Talkmaster-Zentrale sollten Sie in dem Set auf der Reiterkarte "Allgemein" Fax-Anrufe nicht erlauben, denn sonst schaltet das Programm auf Faxempfang um.

Sie funktioniert auch, wenn Talkmaster-Programm und Faxprogramm unterschiedliche ISDN-Adapter an unterschiedlichen internen ISDN-Anschlüssen verwenden. In dem Fall müssen Sie in der Konfiguration der Telefonanlage dafür sorgen, daß Faxanrufe auch beim Talkmaster-Anrufbeantworter ankommen.

In Version 5 Premium, die selbst Faxnachrichten empfangen kann, verwenden Sie statt der o. a. Lösung die Blacklist für Anrufe von unbekannt.

14. Kann ich in der Anrufliste auch solche Anrufe sehen, bei denen der Anrufer aufgelegt hat, ohne eine Nachricht zu hinterlassen?

Ja. Sie können pro Set einstellen, welche Anrufe in der Datenbank gespeichert werden sollen. Version 5 kann sogar solche Anrufe speichern, bei denen der Anrufer aufgelegt hat, bevor der Talkmaster-Anrufbeantworter den Anruf angenommen hat. Öffnen Sie in den Set-Einstellungen den Abschnitt "Anrufliste".

Sie können folgende Optionen aktivieren:

  • Verpasste Anrufe in Anrufliste eintragen
  • Angenommene Anrufe ohne Aufzeichnungen in Anrufliste eintragen
  • Angenommene Anrufe mit Aufzeichnungen in Anrufliste eintragen

Zusätzlich können Sie eingestellen:

  • Anrufe ohne Aufzeichnungen löschen nach .. Tagen
  • Anrufe mit Aufzeichnungen löschen nach .. Tagen

Zum Betrachten der Anrufliste verwenden Sie den Talkmaster-Viewer

15. Welche Vorteile bietet der Talkmaster-Anrufbeantworter gegenüber einem herkömmlichen Anrufbeantworter?

  • Die Tonqualität ist höher. Das 16-bit-Sampling in der PC-Klangbearbeitung klingt besser als die meisten Anrufbeantworter, die man heute kaufen kann. Lediglich Tiptel produziert noch Geräte, die professionellen Ansprüchen genügen. Sie kosten ab ca. 250 EUR bis über 500 EUR.
  • Die mehr als 1000 mitgelieferten Profi-Ansagen machen den Talkmaster-Anrufbeantworter sofort einsetzbar, und zwar für viele private oder geschäftliche Zwecke. Zusätzliche Ansagen, seien sie selbst produziert oder aus dem Tonstudio bezogen, können Sie schneller und einfacher aktivieren.
  • Nachrichten können Sie am PC in höherer Tonqualität anhören. Es ist leichter, Ausschnitte wiederholt anzuhören.
  • Wenn Sie selbst eine Ansage aufsprechen, können Sie in einem WAV-Editor am PC jede Tonaufnahme zur Probe anhören und bearbeiten. Die Aufnahme wird am Bildschirm grafisch dargestellt. Mit der Lupenfunktion können Sie kleinste Einzelheiten betrachten. Per Mausklick können Sie zum Beispiel Versprecher löschen oder überlange Pausen verkürzen.

16. Wie sieht der Update-Service für den Talkmaster-Anrufbeantworter aus?

Registrierte Anwender erhalten kleinere Updates kostenlos, größere Updates zum günstigen Preis.

17. Ich habe meinen ISDN-Anschluß abgemeldet und bin auf eine DSL-Doppelflat (Flatrate für Internet und Flatrate für das Telefonieren) gewechselt. Vom Provider habe ich eine "FRITZ!Box 7390" erhalten. Nun suche ich einen Software-Anrufbeantworter, den ich zeitlich steuern kann. Ist der Talkmaster-Anrufbeantworter geeignet?

Ja. Sie können ihn wahlweise am internen ISDN-Anschluß oder am internen Voice over IP der FRITZ!Box 7390 verwenden. So funktioniert es:
  • Für ISDN statten Sie den PC mit einem ISDN-Adapter aus. Vielleicht besitzen Sie noch ein geeignetes Gerät, das Sie vorher am ISDN-Anschluß verwendet haben. In Frage kommt jede ISDN-Einbaukarte, z. B. FRITZ!card PCI, jeder über USB verbundene ISDN-Adapter, z. B. Gerdes PrimuX USB, und jeder an einem älteren PC über den seriellen Anschluss verbundene ISDN-Adapter, z. B. FRITZ!X PC.
  • Anschluss Fritz-Box 7390, Quelle: www.avm.de

  • Sie nehmen ein ISDN-Kabel und verbinden den ISDN-Adapter mit dem Anschluß "FON S0" der FRITZ!Box, siehe rote Umrandung im obigen Bild.
  • Sie richten in der FRITZ!Box eine "ISDN-Telefonanlage" ein. Die externen Rufnummern, auf die der Talkmaster-Anrufbeantworter reagieren soll, richten Sie ausschließlich im Talkmaster-Anrufbeantworter ein. Sie können unterschiedliche Konfigurationen auf bis zu 30 verschiedenen Rufnummern speichern.
  • Für internes VoIP kaufen Sie bei uns die Zusatzsoftware "SIP-Adapter". In der Konfiguration der FRITZ!Box definieren Sie eine oder mehrere interne IP-Rufnummern und legen fest, auf welche externen Rufnummern sie reagieren sollen. Sie tragen in der Konfiguration des Talkmaster-Anrufbeantworters unter "Anruf auf diesen Rufnummern annehmen" dieselben Rufnummern ein.

18. Ich habe meinen ISDN-Anschluß abgemeldet und bin auf einen Kabelanschluß mit "FRITZ!Box 6360 Cable" umgestiegen. Die FRITZ-Box stellt mir intern am Anschluß "Fon S0" ISDN zur Verfügung. Dort gilt meine Amtrufnummer mit Vorwahl. Im Talkmaster-Anrufbeantworter habe ich als eigene Rufnummer "08052", danach ohne Trennzeichen meine ortsinterne Rufnummer eingegeben. Der Talkmaster-Anrufbeantworter nimmt aber keinen Anruf an. Woran liegt es?

Es liegt an der führenden Null. Die FRITZ-Box schneidet sie ab. Daher kommt der Anruf auf der Rufnummer "8052..." an. Der Talkmaster-Anrufbeantworter vergleicht nun Ziffer für Ziffer, ob "8052..." mit einer bei ihm gespeicherten Rufnummer identisch ist. Bei diesem Vergleich ist "08052" nicht mit "8052" identisch.

Lösung: Entfernen Sie unter "Anrufe auf diesen Rufnummern annehmen" die führende Null. Schon wird die Software den Anruf annehmen.

19. Funktioniert der Talkmaster-Anrufbeantworter ohne Firebird-Server?

Ja. Der Firebird-Server ist ein Windows-Dienst, der in Talkmaster-Programmen ab Version 4 die Anrufliste, die Aufzeichnungsliste und die Name-zu-Rufnummer-Liste verwaltet. Der Firebird-Server kann auf dem ISDN-PC oder einem anderen PC im LAN aktiv sein. Wenn jedoch kein Firebird-Server vorhanden ist, nehmen die Programme trotzdem Anrufe an und zeichnen Nachrichten auf. Sie können nur keine Anrufliste, keine Aufzeichnungsliste und keine Namen anzeigen. Die EVN-Dateien werden aber gespeichert, denn sie sind Textdateien und benötigt keine Datenbankanbindung.

20. Seit dem jüngsten Update meiner Antivirus-Software "Avira" können die Anrufer keine Nachrichten mehr hinterlassen. Warum?

Avira-Einstellungsdialog

Es liegt an der Einstellung "ProActiv" in der Avira-Software. Ein Kunde hat uns berichtet, daß nach einem automatischen Update im Juli 2011 die Option automatisch eingeschaltet gewesen sei. Ob das wirklich automatisch geschehen ist, können wir nicht nachprüfen. Jedenfalls verhindert die Option das Speichern von Sprachnachrichten, ini-Datei und Logdatei. Abhilfe: Schalten Sie im Einstellungsdialog (siehe Bild oben) "ProActiv" aus. Sie verlieren damit nicht nennenswert an Sicherheit, solange Ihre Avira-Software ständig die aktuellen Virus-Signaturen verwendet.

21. Ich verwende Version 4.0. Die Anrufliste ist mittlerweile sehr lang, und das Laden dauert lange. Kann ich alte Nachrichten archivieren?

Ja. Hier sind Hinweise und Vorschläge:
  • Ab Version 4.2 begrenzt der Talkmaster-Anrufbeantworter die gezeigte Anrufliste auf die jüngsten 100 Zeilen. In den Versionen 4.3 und 4.4 sind weitere Performance-Verbesserungen hinzugekommen. Das dient dem Ziel, unabhängig von der Anzahl der gespeicherten Eintragungen und sogar mit einer langsamen CPU immer der Behandlung aktiver Anrufe genügend Rechenzeit zur Verfügung zu stellen. Wer ältere Eintragungen sehen möchte, verwendet den Talkmaster-Viewer, und zwar entweder auf demselben PC oder auf einem Netzwerk-PC. Vielleicht erübrigt sich dadurch Ihr Wunsch, die Nachrichten auszulagern.
  • Üblicherweise werden Anrufbeantworter-Nachrichten umgehend bearbeitet und danach nicht benötigt. Daher bietet der Talkmaster-Anrufbeantworter keine integrierte Archiv-Funktion. Aber Sie können sich durch manuelle Eingriffe helfen, die im folgenden beschrieben sind.
  • Wenn Sie nur die Klangdateien archivieren und auf die zugehörigen Zeilen der Anrufliste verzichten möchten, kopieren oder verschieben Sie die WAV-Dateien aus dem Nachrichtenverzeichnis an einen Ort Ihrer Wahl. Sie können die WAV-Dateien später mit jedem Audioplayer und jeder Soundkarte anhören, sofern Software und Gerät das Format "WAV PCM 16 bit 8000 Hz" unterstützen.
  • Wenn Sie nicht nur die Klangdateien, sondern auch die Anrufliste archivieren möchten, kopieren Sie außer den Klangdateien auch die Datenbankdatei "talkmaster.gdb". Verwenden Sie dann den Talkmaster-Viewer, um die Nachrichten anzuhören. Im Talkmaster-Viewer können Sie die gdb-Datei und das Nachrichtenverzeichnis von Fall zu Fall einstellen.
  • Nach dem Kopieren der gdb-Datei oder dem Verschieben der Klangdateien löschen Sie die nicht mehr benötigten Zeilen der Anrufliste. Oder Sie trennen sich vollständig von der alten Anrufliste, indem Sie die Talkmaster-Programme beenden und die Datei "talkmaster.gdb" löschen. Wenn Sie danach den Talkmaster-Anrufbeantworter starten, legt er eine neue Datenbankdatei an. Dabei beachten Sie bitte zwei Punkte:
    1. Falls Sie Wert auf die Vorwahlliste legen, müssen Sie sie im Menü "Datei" importieren. Die Option ist ab Version 4.2 verfügbar.
    2. Wenn Sie außerdem Wert darauf legen, daß die Namen erhalten bleiben, die Sie zu Rufnummern hinterlegt haben, müssen Sie im Programm "Talkmaster-Telefonbuch" vor dem Löschen der Datenbankdatei die Namen in eine Textdatei exportieren und sie nach dem Neu-Anlegen im Programm "Talkmaster-Telefonbuch" importieren.

22. Wenn abends ein Kunde im Talkmaster-Anrufbeantworter eine Störungsmeldung hinterläßt, soll das Programm eine E-Mail an den Mitarbeiter senden, der Notdienstbereitschaft hat. Die Notdienstbereitschaft wechselt mehrmals pro Woche, aber in den Einstellungen des Sets kann ich nur eine E-Mail-Adresse eingeben, die immer gilt. Wie kann ich den E-Mail-Empfänger je nach Tag automatisch wechseln lassen?

Es geht mit Hilfe der "Schema-Benachrichtigung", und zwar in drei Schritten:
  1. Sie öffnen im Konfigurator der Version 5 den Schemen-Editor auf und richten für jeden Mitarbeiter ein Schema ein. Wenn Ihre Mitarbeiter z. B. Meier, Müller und Schulze heißen, nennen Sie die Schemen "Meier", "Müller", "Schulze" und speichern in jedem auf der Reiterkarte "E-Mail" die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters.
  2. Sie rufen im Menü "Datei" den Abfolgen-Editor auf und erstellen Abfolgen, die auch "Meier", "Müller" und "Schulze" heißen. In den Eigenschaften des Elements "Nachrichtenaufzeichnung" setzen Sie jeweils einen Haken vor "Benachrichtigungsschema verwenden" und wählen aus der Liste das Schema das Mitarbeiters aus.
  3. Im Wochenplan ordnen Sie den Abfolgen den Tagen zu, an denen die Mitarbeiter Bereitschaft haben.

Wenn die Wochen unterschiedlich ablaufen, können Sie jeden Wochenplan speichern und später laden. Feiertage können Sie mit Hilfe des Feiertagsplans gesondert berücksichtigen.

23. Ich verwende Windows XP mit Servicepack 2. Nach dem Starten des Talkmaster-Anrufbeantworters erscheint die folgende Meldung. Was muß ich tun?

Windows-Firewall

Seit Servicepack 2 besitzt Windows XP eine integrierte Firewall (englisch für Brandschutzmauer). Der Begriff steht im übertragenen Sinn für eine Einrichtung, welche den PC vor über das Netzwerk hereinbrechenden Bedrohungen schützt. Die Firewall kontrolliert jede Übertragung von Daten, die mittels des Netzwerkprotokolls TCP/IP stattfindet. Der Talkmaster-Anrufbeantworter benutzt TCP/IP zur Kommunikation mit zwei anderen Programmen, dem Talkmaster-Anrufmonitor und der Talkmaster-Konsole. Die dafür benutzten sogenannten TCP-Ports werden in den "Allgemeinen Einstellungen" auf der Reiterkarte "Allgemein" festgelegt. Diese Kommunikation ist ungefährlich. Klicken Sie daher auf "Nicht mehr blocken".

24. Heißt es eigentlich "der Firewall" oder "die Firewall"?

Da in der Herkunftssprache, dem Englischen, das Genus (Genus = grammatisches Geschlecht) eine weniger bedeutende Rolle als im Deutschen spielt, zieht man zur Festlegung die Genera (Genera = Mehrzahl des Wortes Genus) der möglichen deutschen Übersetzungen heran. Das englische "the firewall" bedeutet "das Brandschott", "die Brandwand" oder "die Brandschutzmauer". Es ergibt sich die Wahl zwischen sächlichem und weiblichem Genus, also "das Firewall" und "die Firewall". Üblich ist "die Firewall". Die Firma Microsoft hat in Windows XP eine eigene Linie verfolgt und "der Firewall" geschrieben, ist aber mit Windows 7 auf "die Firewall" eingeschwenkt.

Ähnliche Überlegungen hat es gegeben, um das Genus des Wortes "E-Mail" zu bestimmen. Mehrheitlich wird "die E-Mail" verwendet, weil das Wort übersetzt "elektronische Post", "elektronische Nachricht", "elektronische Postbeförderung" oder "elektronische Postbeförderungsart" bedeutet - lauter Wörter vom Genus "weiblich".

25. Welche Firewall-Einstellungen muß ich beachten, damit andere PCs auf den Talkmaster-Anrufbeantworter zugreifen können?

Firewall-Einstellungen spielen dann eine Rolle, wenn auf dem PC, auf dem der Talkmaster-Anrufbeantworter läuft, eine Firewall-Software installiert ist. In den meisten Fällen wird es sich um die Windows-Firewall handeln. Denkbar ist auch, daß beim Zugriff aus der Ferne zwischen dem Client-PC und dem PC des Talkmaster-Anrufbeantworters ein dediziertes Firewallsystem vorhanden ist. Ein weiterer Sonderfall ist, daß der Firebird-Datenbankserver auf einem anderem PC als der Talkmaster-Anrufbeantworter läuft.
Je nach der angewendeten Software müssen Sie im Firewallsystem entweder die Programmdatei oder bestimmte TCP-Ports freigeben. Die Programmdateien sind ...\anrufbeantworter\tm_a_srv.exe und ...\firebird_2_5\bin\fb_inet_server.exe. Die Ports sind:
  • Talkmaster-Anrufbeantworter-Client zum Talkmaster-Anrufbeantworter-Server
    Im Grundzustand wird TCP-Port 20332 verwendet. Wenn der Client auf einem anderen Rechner als der Server läuft, geben Sie in der Firewall des Servers diesen Port frei.
  • Talkmaster-Anrufbeantworter-Server zum Firebird-Server
    Im Grundzustand wird TCP-Port 3050 verwendet. Wenn der Talkmaster-Anrufbeantworter auf einem anderen Rechner als der Firebird-Server läuft, geben Sie in der Firewall auf dem Rechner des Firebird-Servers diesen Port frei. Geben Sie zusätzlich die Programmdatei frei. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfedatei.
  • Talkmaster-Viewer zum Firebird-Server
    Im Grundzustand wird TCP-Port 3050 verwendet. Wenn der Talkmaster-Viewer auf einem anderen Rechner als der Firebird-Server läuft, geben Sie in der Firewall auf dem Rechner des Firebird-Servers diesen Port frei. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in der Hilfedatei.

26. Kann ich den Talkmaster-Anrufbeantworter der Version 4 als Windows-Dienst starten, damit nach einem Stromausfall das Programm automatisch startet und Anrufe annimmt?

Ja, mit Hilfe von Zusatzsoftware. Einfacher ist es mit Version 5, denn die läuft originär als Windows-Dienst.

Wenn Ihnen das automatische Anmelden eines Benutzers annehmbar ist, verwenden Sie "TweakUI" und legen den Talkmaster-Anrufbeantworter in den Autostart. Dann ist zwar kein Windows-Dienst einbezogen, aber der Talkmaster-Anrufbeantworter startet automatisch nach dem Hochfahren von Windows.
Unter Verwendung eines Windows-Dienstes gibt es vier Möglichkeiten, die übrigens für alle anderen Talkmaster-Programme genauso gelten:

1. Sie benutzen den Talkmaster-Dienst.
Um genau zu sein: Es wird nicht der Talkmaster-Anrufbeantworter als Dienst gestartet, sondern die Software "Talkmaster-Dienst". Sie startet den Talkmaster-Anrufbeantworter.
Vorteil: Die Talkmaster-Software wird gestartet, ohne daß sich ein Windows-Benutzer anmelden muß. Wenn sich ein Benutzer anmeldet, hat er Zugriff auf die Anrufliste und die Einstellungsdialoge.
Nachteil: Wenn sich ein Benutzer anmeldet und danach abmeldet, wird die Software beendet. Ab Windows Vista erscheint vor dem Zugriff auf die Bedienoberfläche eine Betriebssystemmeldung.

2. Sie benutzen den Talkmaster-Dienst und AppDog.
Mittels des Talkmaster-Dienstes starten Sie AppDog. AppDog verwenden Sie, um die Anwendung "Talkmaster-Anrufbeantworter" zu überwachen und sie automatisch zu starten, wenn sie nicht gestartet ist.
Hier können Sie AppDog herunterladen: www.shamrock.de.

3. Sie benutzen RunAsSvc.
Vorteil: Die Talkmaster-Software wird gestartet, ohne daß sich ein Windows-Benutzer anmelden muß. Wenn sich ein Benutzer anmeldet und danach abmeldet, wird die Software nicht beendet.
Nachteil 1: RunAsSvc funktioniert nicht unter den Betriebssystemen Server 2008, Windows Vista und Windows 7.
Nachteil 2: Die Software läuft im Hintergrund. Daher müssen alle Einstellungen im voraus getroffen worden sein. Wenn der Benutzer Einstellungen des Talkmaster-Anrufbeantworters ändern möchte, muß er mit Hilfe der Dienste-Verwaltung den Dienst beenden oder mittels des Windows-Task-Managers den Prozeß "tm_a.exe" beenden und den Talkmaster-Anrufbeantworter starten. Zum Benutzen der Dienste-Verwaltung oder zum Beenden des Prozesses braucht der Benutzer Administratorrechte.
Hier können Sie RunAsSvc herunterladen: www.pirmasoft.de.

4. Sie benutzen FireDaemon.
Vorteil: Die Talkmaster-Software wird gestartet, ohne daß sich ein Windows-Benutzer anmelden muß. Wenn sich ein Benutzer anmeldet, sieht er die Bedienoberfläche des Talkmaster-Programms und kann Einstellungen ablesen oder ändern. Wenn er sich abmeldet, wird zwar das Talkmaster-Programm beendet, aber nach einigen Sekunden erneut gestartet.

Nachteil: Wenn während des Abmeldens ein Anruf aktiv ist, kann FireDaemon das Talkmaster-Programm nicht ordnungsgemäß beenden. Es bleibt in einem undefinierten Zustand zurück. Sollte der Zustand eingetreten sein, melden Sie sich in Windows an und beenden den Prozeß des Talkmaster-Programms mit Hilfe des Windows-Task-Managers. Dazu brauchen Sie Administratorrechte. Da FireDaemon ständig dafür sorgt, daß die eingetragenen Prozesse laufen, startet es das Talkmaster-Programm wenige Sekunden später.

Das Programm "FireDaemon" kommt vom Hersteller "FireDaemon Technologies". Eine kostenlose Testversion des Programms finden Sie auf www.firedaemon.com. Die Vollversion können Sie dort erwerben.

5. Unter Windows Server 2003 benutzen Sie instsrv.exe und srvany.exe.
Es handelt sich um Zusatzprogramme, die in den "Windows Server 2003 Resource Kit Tools enthalten sind. Ein Eingriff in die Windows-Registrierungsdatenbank ist notwendig. Eine Anleitung steht hier:
http://www.serverhowto.de/Applikationen-als-Dienste-einrichten.228.0.html

27. Wir haben in unserem Netz das Programm KEN! von AVM laufen, das auf jedem PC im Netz eine CAPI-Schnittstelle zur Verfügung stellt, auch wenn physisch überhaupt keine entsprechende ISDN-Karte vorhanden ist. Leider gibt der Talkmaster-Anrufbeantworter die Ansagen nur stockend wieder, wenn er auf einem KEN-PC läuft. Man hatte fast den Eindruck, Rechner oder Netz seien mit der Wiedergabe "überlastet" gewesen. Können Sie den Talkmaster-Anrufbeantworter verbessern, so daß er auch mit KEN! funktioniert?

Leider liegt das außerhalb unserer Möglichkeiten, denn die Datenübertragung zwischen zwei PCs wird durch viele Faktoren beeinflußt. KEN! läuft als Dienst unter Windows, daher spielt die Leistungsfähigkeit der beiden PCs eine Rolle, d. h. die Komponenten CPU, Mainboard, Netzwerkadapter und Festplatte. Eine andere Anwendung auf einem der beiden PCs erhält evtl. kurzzeitig eine höhere Priorität, so daß KEN! zurückstehen muß. Wenn die Windows-Firewall oder eine andere Firewall aktiv ist, muß zudem jedes Datenpaket in der Firewall geprüft werden, was Rechenzeit erfordert. Des weiteren spielen die Komponenten im Netzwerk eine Rolle: Switches, Netzwerkkabel und -dosen, ggf. Router.
Sofern KEN! als Basis für Datenübertragungsprogramme benutzt wird, haben Verzögerungen von Datenpaketen keine Auswirkung, denn das Protokoll ist darauf eingestellt. Aber wenn Sprache übertragen wird, werden Verzögerungen hörbar, selbst wenn sie nur Bruchteile von Sekunden betragen.
Versuche haben gezeigt, daß in einem Hochleistungsnetzwerk KEN! als Basis für den Talkmaster-Anrufbeantworter genutzt werden kann, sofern nicht gleichzeitig an den Bildschirmen der beiden PCs gearbeitet wird. Wir empfehlen jedoch, einen physischen ISDN-Adapter zu verwenden.

28. Der Talkmaster-Anrufbeantworter läuft bei uns auf einem Computer, der im Serverraum steht. Ich höre mit MSTSC, d. h. Microsoft RDP (Remote Desktop Protocol) die Nachrichten an. Zu dem Zweck habe ich vor dem Herstellen der Verbindung auf dem Client "Optionen" angeklickt und unter "Lokale Ressourcen", "Sounds auf dem Remotecomputer" "auf diesem Computer wiedergeben" aktiviert. Die Nachrichten sind zwar verständlich, klingen aber künstlich. Sie klirren im Lautsprecher. Kann ich den Remote-Desktop-Sound verbessern?

Klirrender, kratzender, sirrender, spitzer oder auch blecherner Klang ist ein typisches Phänomen der Remote Desktop Connection unter Windows XP. Leider liegt es außerhalb unserer Möglichkeiten, den Klang zu verbessern, denn die Ursache liegt im "Microsoft RDP Audio Driver", d. h. dem RDP-Audiotreiber, der eine virtuelle Soundkarte bereitstellt. Die Remote Desktop Connection ändert die Samplerate der Dateien von 8000 Hz, dem ISDN-Standard, auf 22050 Hz. Das ist an sich schon ungünstig, denn die Datei wird dabei mit dem Faktor 2,76 vergrößert. Innerhalb eines LAN mit einer hohen Bandbreite von z. B. 100 Megabit pro Sekunde wirkt sich das zwar nicht merkbar aus. In einer Fernverbindung mit geringer Bandbreite ist es aber sinnvoll, die Menge der übertragenen Daten zu verringern, anstatt sie zu erhöhen. Darüber hinaus unternimmt das Microsoft-Programm nichts, um die bei der Umrechnung entstehenden künstlichen Stör-Klänge, die Artefakte zu unterdrücken. Sie entstehen deshalb, weil 22050 nicht ein Vielfaches von 8000 ist. Eine gute Software unterdrückt solche Störungen. Zwei Hörbeispiele verdeutlichen den Unterschied:

MP3 starten MP3: Remote Desktop
Ansage von Sprecherin
Alexandra über Remote
Desktop Connection
MP3 starten MP3: Fehler kompensiert
Dieselbe Ansage mit einer
guten Software nach
22050 Hz konvertiert

Unter Windows 7/Server 2008 und neueren Betriebssystemen ist besserer Klang möglich, denn die Klangqualität kann in den Stufen "Hoch, mittel, dynamisch" eingestellt werden.

Empfehlung: Benutzen Sie zum Anhören von Nachrichten auf dem Arbeitsplatz-PC den Talkmaster-Viewer. Er greift genau wie die "Remote Desktop Connection" auf die WAV-Dateien zu, die auf dem Server gespeichert sind, gibt sie aber direkt auf dem Arbeitsplatz-PC wieder. Daher klingen sie störungsfrei, sofern eine gute Soundkarte vorhanden ist.

29. Remote Desktop Connection, Remote-Audiotreiber: Sound unter Windows 7 funktioniert nicht. Ich möchte einen Windows-7-Rechner fernsteuern und habe auf der Reiterkarte "Lokale Ressourcen" "Auf diesem Computer wiedergeben" eingestellt. Trotzdem höre ich nichts. Woran liegt es?

Vermutlich ist es auf dem fernen Rechner verboten, die Klangwiedergabe umzuleiten. So ändern Sie die Einstellung unter Windows 7: Tippen Sie in der Eingabeaufforderung "gpedit.msc" ein. Es öffnet sich der Editor für Gruppenrichtlinien (englisch Group Policies). Öffnen Sie Computerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Remotedesktopdienste, Remotedesktopsitzungs-Host, Geräte- und Ressourcenumleitung.

Audio-Umleitung erlauben

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die erste Zeile namens "Umleitung der Audio- und Videowiedergabe zulassen". Es erscheint ein Kontextmenü. Klicken Sie im Kontextmenü auf "Bearbeiten". Es öffnet sich ein Einstellungsdialog. Klicken Sie auf "Aktiviert", dann auf "OK". Die Spalte "Status" zeigt dann "Aktiviert", wo vorher "Nicht konfiguriert" gestanden hat. Die Klangwiedergabe findet im Grundzustand "dynamisch" statt, d. h. die Klangqualität wird der Netzwerkbandbreite angepaßt.

Wenn Sie nun erneut die Remote-Desktop-Sitzung herstellen, ist auf dem fernen Rechner das virtuelle Klanggerät "Remoteaudio (MME)" vorhanden. Prüfen Sie es in der Talkmaster-Software, indem Sie in den Allgemeinen Einstellungen die Reiterkarte "Wiedergabe" anklicken.

Die o.a. Hinweise gelten entsprechend für Windows Server 2003, Server 2008, Windows Server 2012 und Windows 8.

Auf den Server-Betriebssystemen müssen Sie in der Serververwaltungskonsole eine zusätzliche Einstellung vornehmen. Klicken Sie in der linken Baumansicht auf das Plus-Zeichen vor "Erweiterte Verwaltung", dann auf das Plus-Zeichen vor "Terminaldienstekonfiguration". Klicken Sie auf "Verbindungen". Dasselbe erreichen Sie, wenn Sie als Kommandozeilenbefehl tscc.msc eingeben. Klicken Sie im rechten Teil mit der rechten Maustaste auf "RDP-Tcp", dann mit der linken Maustaste auf "Eigenschaften". Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Reiterkarte "Clienteinstellungen". Entfernen Sie unter der Überschrift "Folgende Optionen deaktivieren" den Haken vor "Audiozuordnung". Melden Sie sich ab und an, damit die Änderung wirksam wird.

30. Ich möchte das Programm über MSTSC, d. h. Microsoft RDP (Remote Desktop Protocol) konfigurieren, weil der Computer im abgeschlossenen Serverraum steht. Wenn ich aber im Abfolgen-Editor eine Ansage abspielen möchte, tritt ein Bugreport mit der Meldung "Opening audio stream failed: -9985" auf. Woran liegt es?

Sie haben in den Einstellungen der Remotedesktopverbindung auf der Reiterkarte "Lokale Ressourcen" die falsche Auswahl getroffen, nämlich unter der Überschrift "Sounds auf dem Remotecomputer" "nicht wiedergeben". Links im Bild die falsche Auswahl:

Remotedesktopverbindung, Einstellungsdialog Remotedesktopverbindung, Einstellungsdialog

Rechts dagegen die richtige Auswahl "auf diesem Computer wiedergeben". Die Remotedesktopverbindung leitet dann die Klangausgabe auf die Soundkarte des PCs um, an dem Sie arbeiten. Der Sound klingt allerdings wegen des in Antwort 27 beschriebenen Fehlers bei der Konvertierung ein wenig kratzig.

31. Ist es möglich, die Ansagen und Abfolgen auf einem anderen PC vorzubereiten, um in Ruhe die Ansagen anzuhören und die passenden Ansagen miteinander zu kombinieren?


Ja. Sie können das Programm auf einem PC installieren, der keine ISDN-Karte und keinen Firebirdserver besitzt. Dort verwenden Sie den Abfolgen-Editor im Konfigurator, um abf5-Dateien zu erstellen. Diese Dateien kopieren Sie anschließend auf den Computer des Talkmaster-Anrufbeantworters. Auch Wochenpläne können Sie auf diese Wiese vorbereiten und sie als wp-Dateien kopieren.

32. Kann ich im Wochenplaner mehr als 12 Möglichkeiten verwenden?


Anlaß meiner Frage ist: Es gab in der Dienstgruppe mit Nacht- und Wochenend-Diensten bisher sechs Kollegen. Somit war der Wochenplaner mit den zwölf Möglichkeiten ausgelastet. Jetzt ist ein Kollege hinzugekommen. Meine Helferinnen laden jeweils eine WAV-Datei nach, aber das ist fehleranfällig.

Antwort: Nein. Aber Sie können Sie sich helfen, indem Sie mehrere Sets vorbereiten. Denn in jedem Set können Sie den Wochenplan mit seinen zwölf Möglichkeiten unabhängig benutzen.

Der Talkmaster-Anrufbeantworter 5 Premium (genau wie Talkmaster-Callcenter Premium und Talkmaster-Zentrale Premium) enthält 30 Sets, und in den meisten Anwendungsfällen sind einige davon frei, weil nicht 30 verschiedene Rufnummern vorhanden sind, die unterschiedlich bedient werden sollen.

Entfernen Sie zunächst im aktiven Set auf der Reiterkarte "Allgemein" den Haken vor "Anrufe auf diesen Rufnummern annehmen". Dann konfigurieren Sie ein zweites und ggf. weitere Sets mit unterschiedlichen Wochenplänen, um Anrufe auf derselben/denselben Rufnummer(n) anzunehmen. Wenn z. B. der Plan im Vier-Wochen-Turnus wechselt, bereiten Sie ingesamt vier Sets vor. Nun aktivieren Sie jeweils eines der Sets, indem Sie den Haken vor "Anrufe auf diesen Rufnummern annehmen" setzen und das Programm in Telefonbereitschaft bringen.

33. Wie bringe ich den USB-Adapter nach dem Ruhezustand zum Funktionieren?


Ich verwende einen ISDN-Adapter "Gerdes PrimuX USB". Um Strom zu sparen, lasse ich den PC nach einer Stunde Inaktivität automatisch in den Ruhezustand wechseln. Wenn ich dann die Tastatur betätige, wacht er auf. Der ISDN-Adapter funktioniert aber nicht. Seine beiden roten LED blinken ständig. Was kann ich tun?

Antwort: Es ist nicht sinnvoll, den PC in den Ruhezustand wechseln zu lassen, wenn auf ihm der Talkmaster-Anrufbeantworter oder eine andere Telefoniesoftware läuft. Denn wenn ein Anruf eintrifft, weckt der Adapter "PrimuX USB" den PC nicht auf, und die Software nimmt den Anruf nicht an.

Wenn Sie aber doch so verfahren wollen, weil Sie z. B. die Telefoniesoftware nur zeitweilig aktivieren, dann schreiben Sie eine cmd-Datei, die Sie mittels Mausklick nach dem Aufwachen des PC starten. Folgende zwei Befehle müssen in der cmd-Datei enthalten sein, um PrimuX USB zu reanimieren. Sie gelten, wenn Sie die Treibersoftware im vorgeschlagenen Verzeichnis installiert haben. Ggf. müssen Sie den Pfad anpassen:

C:\Programme\Gerdes Aktiengesellschaft\PrimuX ISDN\ccapicfg.exe -r temp
C:\Programme\Gerdes Aktiengesellschaft\PrimuX ISDN\ccapicfg.exe -w temp

34. Manche meiner Kunden sprechen keine Nachricht auf, sondern legen während der Ansage auf. Ich möchte aber trotzdem durch eine E-Mail von dem Anruf erfahren. Wie richte ich das ein?

Antwort: Erstellen Sie zunächst im Konfigurator ein Benachrichtigungsschema. Tragen Sie im Dialog "E-Mail" die Absendeadresse, die Zieladresse, den E-Mail-Server und die Anmeldedaten ein.

Öffnen Sie dann den Abschnitt "Benachrichtigung". Setzen Sie einen Haken vor "Nach Anruf ohne Aufzeichnung". Wählen Sie in der Drop-Down-Liste das vorher erzeugte Benachrichtigungsschema. Senden Sie die Konfiguration an den Server.

Die E-Mail erkennen Sie im Posteingang an der Betreff-Zeile "Anruf von". Sofern die Rufnummern des Anrufers übertragen worden ist, erscheint sie auch in der Betreff-Zeile. Sie können dann den Anrufer zurückrufen.

35. Ich habe in den Set-Einstellungen auf der Reiterkarte "Benachrichtigung" festgelegt, daß das Programm jede Sprachnachricht an meine private E-Mail-Adresse senden soll. Die E-Mail wird auch gesendet, aber die WAV-Datei fehlt. Woran liegt es?

Ein Blick in Ihre Konfigurationsdatei hat die Ursache gezeigt. Sie haben keinen Firebird-Server ausgewählt, verzichten also auf die Anrufliste. Es gibt aber einen Zusammenhang zwischen Anrufliste und dem E-Mail-Versand.

In der Datenbanktabelle, in welcher alle Daten der Anrufliste gespeichert sind, steht u. a. der Name der Klangdatei, die während eines Anrufs aufgezeichnet worden ist. In Ihrem Fall gibt es keinen Datenbankserver, also auch keine Datenbank. Das Programm kann daher nicht auf den Dateinamen zugreifen, der zu einem Anruf gehört, und der E-Mail keine Datei anhängen.

So lösen Sie das Problem: Verwenden Sie im Menü "Datei" den "Assistenten für Datenbankeinstellungen" und folgen seinen Vorschlägen. Ggf. müssen Sie als ersten Schritt den Firebird-Server installieren. Sie finden ihn auf der Talkmaster-CD sowie zum Download auf dieser Website. Am Ende des Vorgangs erzeugt das Programm die Datenbankdatei "talkmaster.gdb". In den "Speziellen Einstellungen" auf der Reiterkarte "Anrufliste" legen Sie dann noch fest, welche Anrufe in der Anrufliste gespeichert und wann sie ggf. automatisch gelöscht werden.

36. Ich möchte im Wochenplaner die Uhrzeit ändern und im Dialog "Zeitbereich ändern" eine 12 eintippen. Das Programm verweigert aber die Eingabe. Das u. a. Bild zeigt, wo ich die 12 eingeben möchte. Woran liegt es?

Dialog zum Ändern des Zeitbereichs

Das Bild zeigt, daß Sie in den Windows-Systemeinstellungen ein Uhrzeitformat festgelegt haben, das nicht dem Standard entspricht. Offensichtlich haben Sie für die Angabe der Stunde nur eine Stelle erlaubt.

Der Screenshot läßt vermuten, daß Sie Windows XP verwenden. So lösen Sie das Problem: Klicken Sie auf Start, Systemsteuerung, Regions- und Sprachoptionen. Es öffnet sich ein Dialog. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Anpassen", dann auf die Reiterkarte "Uhrzeit". In der Zeile "Zeitformat" wählen Sie aus der Dropdown-Liste die Einstellung "HH:mm:ss". Schließen Sie die Dialoge, indem Sie auf OK klicken.

37. Der Talkmaster-Anrufbeantworter läuft seit längerer Zeit auf einem alten Windows-XP-Rechner, der nun abgeschafft wird. Wie übertrage ich die Software inklusive aller Einstellungen und der gespeicherten Telefonate auf einen "Windows Server 2008 R2 64bit"?

So übernehmen Sie die Software auf einen Rechner mit Windows 7, Windows 8 oder einem neueren Server-Betriebssystem. Die folgende Anleitung gilt nicht nur für den Talkmaster-Anrufbeantworter, sondern auch für andere Talkmaster-Programme. Für die Talkmaster-Voicebox gibt es eine eigene Anleitung.
  • Installieren Sie den Firebird-Server 2.5. Ein Setup finden Sie hier. Falls auf dem Rechner schon ein älterer Firebird-Server installiert ist, deinstallieren Sie ihn vorher.
  • Installieren Sie vom Datenträger oder aus dem im Download erhaltenen Setup die Talkmaster-Software. Als Installationsverzeichnis verwenden Sie entweder das vorgeschlagene "C:\Programme\Talkmaster\..." oder ein Verzeichnis Ihrer Wahl, z. B. "D:\Programme\Talkmaster\...". Nicht "C:\Programme\Talkmaster\..." auszuwählen, hat den Vorteil, daß Sie in der Antivirus-Software nicht "C:\Programme\Talkmaster" von der Echtzeit-Prüfung auszunehmen brauchen.
  • Falls Ihr Setup nicht die aktuelle Version enthält, laden Sie aus dem Login-Bereich von www.talkmaster.de das Update und führen es aus.
  • Falls Sie seit langem kein Update durchgeführt haben, installieren Sie zusätzlich das im Login-Bereich erhältliche DLL-Update.
  • Wenn Sie sich den Aufwand der Update-Installation ersparen möchten, bestellen Sie zum Preis von 15 € + MWSt. einen aktuellen Datenträger und führen das vollständige Setup von dort aus.
  • Kopieren Sie vom XP-Rechner die Datenbankdatei (z. B. "C:\Programme\Talkmaster\talkmaster.gdb") in ein Verzeichnis Ihrer Wahl auf dem neuen Rechner. Die Datenbankdatei enthält die Anrufliste und die Rufnummer-zu-Name-Liste.
  • Kopieren Sie vom XP-Rechner aus dem Programmverzeichnis (z. B. "C:\Programme\Talkmaster\Anrufbeantworter") alle Dateien mit der Namenserweiterung "ini" in das Programmverzeichnis auf dem neuen Rechner.
  • Kopieren Sie vom XP-Rechner aus dem Programmverzeichnis (z. B. "C:\Programme\Talkmaster\Anrufbeantworter") in das Programmverzeichnis auf dem neuen Rechner alle Unterverzeichnisse, in denen Dateien liegen, die Sie geändert haben. Typisch sind folgende Verzeichnisse: Abfolgen, Betriebsarten, Herkunft, Umleitung, Wochenpläne.
  • Kopieren Sie vom XP-Rechner aus dem Programmverzeichnis (z. B. "C:\Programme\Talkmaster\Anrufbeantworter") das Unterverzeichnis der Aufzeichnungen in das Programmverzeichnis auf dem neuen Rechner. Je nach Talkmaster-Software heißt das Verzeichnis "Aufzeichnungen" oder "Nachrichten" oder "Mitschnitte".
  • Kopieren Sie vom XP-Rechner eigene Ansagen auf den neuen Rechner. Weil eigene Ansagen an beliebigen Orten gespeichert werden können, ist hier keine genauere Vorgabe möglich.
  • Wenn Sie alle Dateien kopiert haben, sind Anpassungen nötig, denn die Verzeichnisse heißen unter neuen Windows-Systemen anders. Z. B. heißt "C:\Programme" "C:\Program Files" oder in einem 64-bit-Betriebssystem "C:\Program Files (x86)". Starten Sie zu dem Zweck die Talkmaster-Software.
  • Öffnen Sie im Menü "Datei" den "Assistenten für Datenbankeinstellungen". Stellen Sie den Pfad zur GDB-Datei passend ein.
  • Öffnen Sie im Menü "Einstellungen" den Dialog "Allgemeine Einstellungen" und klicken auf die Reiterkarte "EVN". Falls Dateien bei Monatswechsel kopiert werden soll, wählen Sie einen gültigen Pfad aus.
  • Öffnen Sie im Menü "Einstellungen", falls vorhanden, den Dialog "Eigenschaften der Anrufanzeige". Prüfen und korrigieren Sie ggf. die Dateipfade für "Klangdatei" und "Externes Programm".
  • Öffnen Sie im Menü "Einstellungen" den Konfigurationsdialog für jedes Set, das Sie verwenden möchten. Prüfen und korrigieren Sie die Dateipfade auf folgenden Reiterkarten: Allgemein, Wochenplaner, Feiertagsplaner, Aktion bei Anruf, Benachrichtigung/Pfad. Öffnen Sie dabei jede abf-Datei und tzb-Datei (letztere gibt es in der Talkmaster-Zentrale), denn in jeder kann sich der Pfad zu einer Klangdatei geändert haben. Übrigens können Sie abf-Dateien statt mit dem Abfolgen-Editor mit einem beliebigen Texteditor öffnen. Pfadnamen lassen sich dann in einem einzigen Arbeitsschritt ändern.

Wenn Sie die Arbeiten nicht selbst vornehmen möchten, beauftragen Sie Ihren IT-Betreuer. Falls Sie keinen Kontakt zu einem IT-Betreuer haben: Wir bieten Fern-Unterstützung mittels Teamviewer an.

38. Beim Wechsel von Version 4.7 auf Version 5.0 des Talkmaster-Anrufbeantworters habe ich auf die alte Anrufliste verzichtet und mit einer neuen gdb-Datei begonnen. Nun fehlen mir aber die Namen, die ich zu den Rufnummern meiner Kunden eingetragen habe. Wie komme ich an die Namen heran? Alle alten Dateien sind in der Datensicherung vorhanden.

Es gibt zwei Möglichkeiten:
  1. Sie verwenden doch wieder die alte gdb-Datei, denn in ihr sind die Namen gespeichert. Verschieben Sie die Datei möglichst an den neuen empfohlenen Speicherort unter "Öffentliche Dokumente". Dabei müssen alle Talkmaster-Programme beendet sein. Damit die Anrufliste nicht zu groß wird, können Sie festlegen, daß Anruf-Informationen nach einer einstellbaren Anzahl von Tagen automatisch gelöscht werden.
  2. Verwenden Sie das kostenlose Zusatzprogramm "Talkmaster-Fon". Öffnen Sie in Talkmaster-Fon die alte gdb-Datei und exportieren die Name-zu-Rufnummer-Liste als txt-Datei. Dann öffnen Sie in Talkmaster-Fon die neue gdb-Datei und importieren die txt-Datei.

39. Kann ich den Talkmaster-Anrufbeantworter auf einem Rechner ohne ISDN-Adapter oder SIP-Adapter verwenden?

Verwenden nicht, aber vorbereiten. Der Server-Dienst schreibt in dem Fall in die Logdatei
> Initialisiere CAPI
> CAPI-Treiber konnte nicht geladen werden.
> CAPI konnte nicht initialisiert werden.

Dann beendet er sich. Sie können aber den Konfigurator benutzen, um schon Abfolgen zu erstellen und sogar die vollständige Konfiguration mit Rufnummern, E-Mail-Benachrichtigungen usw. festzulegen. Sobald Sie danach einen ISDN-Adapter oder den PrimuX-SIP-Adapter installiert haben, starten Sie den Windows-Dienst und übertragen mittels Konfigurator die Konfiguration an den Server.

40. Ich verwende den PrimuX-SIP-Adapter. Wenn ich den Dienst "Talkmaster-Anrufbeantworter" starte, meldet Windows "Dienst Talkmaster-Anrufbeantworter wurde auf Lokaler Computer gestartet und dann angehalten. Einige Dienste werden automatisch angehalten, wenn sie sich im Leerlauf befindet, wie z. B. Leistungsprotokoll- und Alarmdienste.". Woran liegt es?

Es liegt an der fehlerhaften Konfiguration. Ein Blick in Ihre Logdatei zeigt:
>Hardware-Hersteller: PrimuX ISDN 3.9.32-g677c208 (c) 1995-2016 Gerdes AG
> Treiberversion: 3.9 (0.30-9)
> CAPI-Version: 2.0
> DTMF-Unterstützung: Ja
> Vermittlungsmethoden: ICT, ECT
> Controller/Kanäle: 1/120
> Lade allgemeine Einstellungen
> Lade Benachrichtigungsschemata
> Lade Seteinstellungen
> Lade Setstatus
> Einrichten der Netzwerkkommunikation
> Starte Netzwerkserver auf Adresse 0.0.0.0:20332 (TCP).
> Kontrolliere allgemeine Einstellungen
> Kontrolliere Abfolgen
> Konfiguriere CAPI
> Stoppe Netzwerkserver auf Adresse 0.0.0.0:20332 (TCP).

"Stoppe Netzwerkserver" zeigt das Anhalten des Dienstes an, wobei übrigens "0.0.0.0:20332 (TCP)" darstellt, daß der Dienst vorher auf allen IP-Adressen empfangsbereit für TCP-Port 20332 war. Der Fehler ist die Angabe von 120 Kanälen. Für so viele Kanäle könnte der Talkmaster-Anrufbeantworter keine Resourcen bereitstellen. Daher beendet er sich.

Beachten Sie bitte in der Hilfedatei den Abschnitt "Konfiguration PrimuX SIP-Adapter" und geben als Kanal-Anzahl 1 ein. Auch für jeden etwaigen weiteren Anschluß (der in der Logdatei "Controller" heißt) geben Sie 1 ein. Danach klicken Sie auf das Symbol "Aktivieren" und starten den Dienst des Talkmaster-Anrufbeantworters.

Stand vom 19.12.2016